Rettungsmissionen auf dem Mittelmeer

Was passiert auf den Rettungsmissionen auf dem Mittelmeer?

Gemeinsam mit unseren Freund*innen der Partnerorganisationen wollen wir die Search-and-Rescue-Missionen unterstützen. Unsere Aufgaben während dieser Rettungsmissionen werden vielfältig sein. Zu ihnen gehören:

  • die Suche nach in Seenot befindlichen Personen,
  • der Erstkontakt mit den Flüchtlingsbooten,
  • die Sicherung der Menschen mit Schwimmwesten,
  • die medizinische Versorgung und auch
  • die Bergung.

Die Rettungsmissionen sollen alle 14 Tage von Malta aus starten. Zwischen den einzelnen Missionen wird das Schiff für einige Tage anlegen, damit die Crews wechseln und Verbrauchsmaterialien wie Nahrung, Frischwasser u.a. aufrüsten können. Auch kleinere Instandhaltungsarbeiten gehören dazu.

Ein Einsatz auf hoher See ist auch für die Crew eine starke Belastung: Das physische und psychische Leid der Flüchtenden zu erleben, geht an niemanden spurlos vorbei. Deswegen werden wir unsere Teams professionell darauf vorbereiten und unterstützen es auch längerfristig nach den Rettungsmissionen. Hierfür arbeiten wir eng mit erfahrenen Psycholog*innen im Team, die sich mit Traumatherapie und Krisenintervention auskennen.

Viele von uns haben bereits an verschiedenen Rettungsmissionen im Mittelmeer mitgewirkt. Wir kennen daher sowohl die politische Situation als auch die Arbeit auf einem Rettungsschiff. RESQSHIP hat freiwillige Unterstützer*innen und Helfer*innen jeden Alters, mit unterschiedlichen Berufen: Ärzt*innen, Journalist*innen mit einem weiten Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der Dokumentation humanitärer Krisen, Techniker*innen und Nautiker*innen.

Unsere digitale Flotte: