Tunesien ist kein sicheres Herkunftsland und kein sicherer Ort für aus Seenot Gerettete

Statement vom 17. April 2023:  

In einer gemeinsamen Erklärung fordern wir zusammen mit 60 weiteren NGOs und Netzwerken von Geflüchteten die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten auf, die Migrationsabkommen mit Tunesien zu beenden und dass im Mittelmeer gerettete Menschen nicht nach Tunesien zurückgeschickt werden.

In den letzten Monaten hat sich die politische Situation in Tunesien verschärft und die rassistische Gewalt zugenommen. Schwarze Menschen sind Überfällen und institutionalisierter Gewalt ausgesetzt, Aktivisten werden kriminalisiert und verfolgt. Die Menschenrechtsverletzungen der tunesischen Küstenwache sind hinreichend dokumentiert. Aus Seenot Gerettete erleiden häufig Gewalt, Inhaftierungen und illegale Abschiebungen. Die EU verfolgt nur weiter ihr Ziel, ihre Grenzen abzuschotten und hält an ihrem Migrationsabkommen mit Tunesien fest, um Menschen dorthin abzuschieben. Damit unterstützt die EU ein Land, das nachweislich Menschenrechtsverletzungen an aus Seenot Geretteten begeht. Deshalb fordern wir die sofortige Beendigung dieser Migrationsabkommen.

Das gesamte Statement inklusive aller Unterzeichner könnt ihr hier in Deutsch und Englisch lesen:

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